Neunorwegisch

Neunorwegisch ist die Bezeichnung für die aus der Zeit vor der Zugehörigkeit Norwegens zu Dänemark (1380-1815) ererbten Dialekte in Norwegen. Diese können zu einer Sprache zusammengefaßt werden. Zu dieser Sprache gehört auch Neunorwegisch im engeren Sinne, das ist die Schriftsprache, die auf Grundlage eben dieser Dialekte geschaffen wurde, in den letzten Jahrzehnten jedoch Einflüsse aus dem Norwegischen erfahren hat.

Zum Neunorwegischen sind auch die Dialekte im nördlichen Bohuslän und in Härjedalen zu zählen. Beide Dialektgruppen sind aber auch Übergangsdialekte zum Schwedischen. Die Gebiete waren bis 1645 norwegisch, ebenso wie Jämtland, das aber zwar gleichfalls Übergangsdialekt ist, aber eher zum Schwedischen tendiert.

Aus Norwegen ist vor allem im 19. Jh. ein großer Teil der Bevölkerung ausgewandert, die meisten davon in die USA.

Dialekte

gesprochen in:

http://www.sprakrad.no/nb-no/Toppmeny/Publikasjoner/Spraaknytt/Spraaknytt_3_2005/Jemtsk_og_troendersk/.


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